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Richtfest am neuen Feuerwehrhaus in Laubuseschbach |
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Feuerwehr feiert in ihrem Rohbau
Richtfest am neuen Feuerwehrhaus in Laubuseschbach
Weilmünster-Laubuseschbach (hen). Gut drei Monate nach dem ersten Spatenstich hat die Freiwillige Feuerwehr Laubuseschbach zusammen mit vielen Gästen Richtfest an ihrem neuen Feuerwehrhaus gefeiert.
Der kleine Baum, der bei einem Richtfest nicht fehlen darf, traf am Freitagabend erst mit zehnminütiger Verspätung an der Baustelle ein. Zimmerermeister Holger Weichel nahm sich dann auch noch weitere fünf Minuten Zeit, um die kleine Tanne dem Anlass entsprechend mit bunten Kreppbändern zu schmücken, ehe er den traditionellen Richtspruch sprach und ebenso traditionsgemäß sein Glas zerschlug.
Arbeiten liegen im Zeitplan und auch der Kostenrahmen wird eingehalten Die kurzzeitige Verzögerung beim Richtfest konnten alle Anwesenden verschmerzen, denn ansonsten liegt das Projekt absolut im Zeitplan - und zur Freude von Bürgermeister Manfred Heep (parteilos) auch im Kostenplan. Das gesamte Investitionsvolumen beträgt 700 000 Euro. Aufträge im Volumen von 380 000 Euro seien bereits vergeben oder gar ausgeführt, so der Rathauschef. Weilmünster muss den Neubau nicht allein bezahlen. Das Land Hessen gewährt einen Zuschuss von 144 000 Euro. Einen wichtigen Beitrag erbringen auch die Feuerwehrkameraden, deren umfangreiche Eigenleistungen Heep noch einmal hervorhob. So wurden beispielsweise Elektroarbeiten wie das Verlegen der Leerrohre in der Ortbetondecke oder Zimmerarbeiten wie das Streichen der Pfetten- und Sparrenköpfe von der Laubuseschbacher Feuerwehr ehrenamtlich erbracht. Wenn die am Bau beteiligten Firmen weiterhin so gute und pünktliche Arbeit abliefern, könne das Gebäude bereits im August kommenden Jahres an die Feuerwehr übergeben werden, sagte Heep. Der Bürgermeister zeigte sich erfreut, dass neben den Verantwortlichen und Aktiven der Laubuseschbacher Wehr auch viele Mitglieder der Jugend- und der Bambini-Feuerwehr zum Richtfest gekommen waren, die das neue Feuerwehrhaus in Zukunft ebenfalls nutzen werden. Wehrführer Sven Otto lud abschließend alle Gäste zu einem Imbiss in den Rohbau ein. Der Neubau wird künftig sämtliche Möglichkeiten bieten, die derzeit nicht gegeben sind. Das Feuerwehrhaus am Standort in der Emmershäuser Straße ist zu klein, insbesondere für die neuen, größeren Fahrzeuge. Auch im Umkleidebereich ind im Schulungsraum ist es für die Einsatzkräfte, die Jugend- und die Bambini-Feuerwehr zu eng. Toiletten und Bäder sind veraltet, für Feuerwehrfrauen gibt es keine separaten Örtlichkeiten. Wenn das neue Feuerwehrhaus mit Standort direkt neben der Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes im nächsten Jahr fertig ist, gehören diese Widrigkeiten der Vergangenheit an.
Weilburger Tageblatt am 07.11.11
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inWeilmünster-Laubuseschbach (red). Vertreter des CDU-Ortsverbandes Laubuseschbach haben sich mit der Freiwilligen Feuerwehr im alten Gerätehaus getroffen, um sich vor Ort über die Arbeit zu informieren ... Laubuseschbach: 14 Kinder in der Wehr

Bild: Informieren sich über das neue Feuerwehrgerätehaus: Bauamtsmitarbeiter Raphael Philippi, Marek Kubiak von der CDU und Bürgermeister Manfred Heep.(Foto: privat) | mittelhessen.de Gemeinde-Brandinspektor Peter Schwarz, Orts-Brandmeister Sven Otto und ihre Kollegen erläuterten den Politikern den Arbeitsalltag und informierten über die Arbeitsweise der 23 Aktiven, von denen drei Frauen sind.
Besonders stolz sind die Laubuseschbacher auf die Entwicklung im Bereich der Jugend- und Kinderfeuerwehr: Derzeit umfasst die Jugendfeuerwehr zwölf Mädchen und Jungen. Die Kinderfeuerwehr, die im August 2010 gegründet wurde, besteht aus 14 Kindern im Alter von sechs bis zehn Jahren. Sie werden spielerisch, unter Aufsicht einer Erzieherin, an das Thema Feuerwehr herangeführt, erklärten die Feuerwehrmänner. Die Vertreter der CDU-Laubuseschbach zeigten sich beeindruckt.
Im Mittelpunkt der Diskussion stand allerdings das neue Feuerwehrgerätehaus. Bürgermeister Manfred Heep (parteilos) und Bauamtsmitarbeiter Raphael Philippi, der das Projekt von Seiten der Gemeinde betreut, besprachen den aktuellen Stand des Bauvorhabens und auch die Zeitschiene mit den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr.
Bauvorhaben in der Diskussion
Im Anschluss fand noch ein Informations- und Meinungsaustausch zum Bauvorhaben vor Ort am dafür vorgesehenen Grundstück direkt neben der Rettungswache des DRK statt. Der Vorsitzende des CDU-Ortsvereins Laubuseschbach, Karl Otto, sprach den Mitarbeitern der Wehr für das ehrenamtliche Engagement und die enorme Einsatzbereitschaft den Dank seiner Partei aus.
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Finanzminister Karlheinz Weimar übergibt Förderbescheid |
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Finanzminister Karlheinz Weimar übergibt Förderbescheid für das Feuerwehrhaus Laubuseschbach – Zuschuss des Landes in Höhe von 143.000 Euro „Ohne das Engagement der vielen Freiwilligen im Brandschutz könnte die nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr nicht funktionieren“
„Eine vernünftige Unterbringung ist für die Feuerwehren Voraussetzung dafür, dass sie ihren Dienst zum Schutze der Bevölkerung verrichten können.“ Mit diesen Worten übergab Hessens Finanzminister Karlheinz Weimar heute einen Förderbescheid für das neue Feuerwehrhaus in Laubuseschbach, einem Ortsteil der Großgemeinde Weilmünster. Von den zuwendungsfähigen Kosten für das Projekt in Höhe von 409.000 Euro übernimmt das Land 35 %, nämlich 143.000 Euro. „Das ist eine stolze Summe, die dazu beitragen wird, dass die Freiwillige Feuerwehr von Laubuseschbach mit diesem Haus besser und effektiver arbeiten kann“, sagte der Minister in Anwesenheit des Bürgermeisters von Weilmünster, Manfred Heep, und des Gemeindebrandinspektors Peter Schwarz. Weimar nutzte die Gelegenheit der Bescheidübergabe, um auf die wichtige Aufgabe der Freiwilligen Feuerwehren im Rahmen der Brandbekämpfung hinzuweisen. „Ohne die Bereitschaft der ehrenamtlichen und freiwilligen Helfer, ihre Freizeit dem aktiven Brandschutz zu widmen, könnte die nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr nicht funktionieren“, unterstrich Karlheinz Weimar. „Ich weiß und erlebe immer wieder, dass manche die Ausstattung der Feuerwehren für übertrieben halten. Aber auch diese Menschen sind dann doch froh, wenn sie im Notfall schnelle und effektive Hilfe von Ihnen erhalten“, stellte der Minister klar. Brandschutz ist nach den Worten Weimars zwar kommunale Angelegenheit. Das Land unterstütze die Kommunen jedoch gern bei der Erfüllung dieser Aufgabe. Dass der Brandschutz für die Landesregierung einen hohen Stellenwert besitzt, belegt nach den Worten des Ministers die Tatsache, dass dafür 2006 erstmals 1,7 Mio. Euro und 2007 und 2008 jeweils 3,2 Mio. Euro originäre Haushaltsmittel zusätzlich zur Verfügung gestellt worden seien. Seit diesem Jahr stehe bei der Auszahlung der (derzeit sinkenden) Feuerschutzsteuer erstmals eine Garantiesumme von 30 Mio. Euro zur Verfügung. Die Landesregierung unterstreiche damit deutlich ihre Verantwortung für den Brandschutz in Hessen. Weimar würdigte abschließend noch einmal das ehrenamtliche Engagement als „Rückgrat“ der Feuerwehr. „Ohne die Bereitschaft einiger Menschen, für ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger im wahrsten Sinn der Worte durchs Feuer zu gehen, ohne ihre Begeisterung für den Brandschutz, würde das System der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr zusammenbrechen.“
Pressestelle: Finanzministerium Pressesprecher: Michael Scheerer Telefon: (0611) 32 24 57, Fax: (0611) 32 24 33 E-Mail:
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