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Alarmübung Langenbach 2010 |
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Weilmünster-Langenbach (brv). Um den Umgang mit Bränden auf Aussiedlerhöfen zu trainieren, haben der Katastrophenschutzzug Weilmünster und die Ortsteilwehren Lagenbach, Rohnstadt und Dietenhausen eine Übung auf einem Reiterhof absolviert ...
Was muss beim Brand eines Aussiedlerhofes berücksichtigt werden?

Bild: Einsatzleiter Björn Ruck (Mitte) instruiert Dietenhäuser Feuerwehrleute bei der Übung in Langenbach. (Foto: Volz) Besondere Anforderungen stellt ein solcher Brand an die Feuerwehrkräfte, die dann neben der Menschenrettung und Feuerbekämpfung oftmals auch in Panik geratenen Tieren gegenüber stehen. An der Grenze zu Audenschmiede gelegen, beherbergt der "Rosenhof" in Langenbach derzeit 20 Pferde, die im Ernstfall einen besonderen Umgang erfordern. So wurde in der Umgebung des 1963 ausgesiedelten und im vergangenen Jahr um eine Reithalle erweiterten Gehöfts zwingend auf Martinshorn und Blaulicht verzichtet. Simuliert wurde ein Brandangriff über zwei Abschnitte, die beiden Stirnseiten des Hallenneubaus. Vorbildlich war, wie Gemeindebrandinspektor Peter Schwarz hervorhob, die Wasserversorgung auf dem Gelände des Reiterhofs. Marianne und Michael Marlow, die neben einer Pferdepension auch eine Trakehner-Zucht betreiben, hatten im Rahmen der Bauarbeiten zur Reithalle eine 56 Kubikmeter fassende Zisterne errichtet. Diese ergänzt die seit 1963 bestehende 36-Kubikmeter-Zisterne und stellt somit die Löschwasserversorgung sicher. Insgesamt sind bei der Übung 30 Feuerwehrleute im Einsatz gewesen Insgesamt waren 30 Feuerwehrleute im Einsatz. Björn Ruck, Leiter des Katastrophenschutzzuges "KatS Zug 9. LZ LM" und dessen Stellvertreter, Sascha Moos, waren für die Organisation und Umsetzung der Übung verantwortlich. Gemeindebrandinspektor Peter Schwarz dankte den Feuerwehrleuten, kritisierte allerdings auch deren unerwartet geringe Einsatzstärke. Er hatte auf deutlich mehr Feuerwehrleute gesetzt, die an einem Samstagnachmittag hätten erscheinen müssen. Abschließend gab Michael Marlow wichtige Tipps für den Umgang mit Pferden und führte durch die neu erbaute Reithalle. |
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Weilmünsterer Wehren müssen mit weniger Geld kalkulieren |
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Weilmünsterer Wehren müssen mit weniger Geld kalkulieren
Auch die Zahl der Einsatzkräfte im Marktflecken nimmt ab / Jugendfeuerwehr verzeichnet erstmals wieder Zuwachs /
Weilmünster-Rohnstadt (aw). Weniger Einsatzkräfte und weniger Geld: Bürgermeister Manfred Heep (parteilos) hat auf der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren Weilmünster ein pessimistisches Zukunftsbild gemalt. Umso mehr lobten die Gäste am Samstag in Rohnstadt den Einsatz der zwölf Ortsteilwehren und verdienter Mitglieder.
Die massiven Steuereinbrüche, die Weilmünster wie viele andere Kommunen erlebt, könne nicht ohne Auswirkungen auf die finanzielle Unterstützung der Feuerwehren bleiben, warnte Heep.
Genauso besorgniserregend sei jedoch, dass aktuell nur noch 203 Männer und Frauen aktiv im Brandschutz mitarbeiteten - 20 Prozent weniger als vor zehn Jahren. "Diese Entwicklung darf sich nicht fortsetzen", sagte Heep. "Jeder muss sich fragen: Was kann ich in meinem Umfeld für die Einsatzabteilung tun?" Mit der Jugendfeuerwehr dagegen geht es wieder leicht bergauf, berichtete Gemeindejugendfeuerwehrwart Kai Cimander: Nachdem 2009 mit 96 Jugendlichen ein geradezu historischer Tiefstand der Mitgliederzahlen erreicht worden sei, sind nun wieder 104 Jugendliche in der Feuerwehr aktiv. Zehn Kinder zwischen sechs und neun Jahren werden außerdem in der "Bambinifeuerwehr" spielerisch an die Arbeit der Wehr herangeführt. Cimander lobte den Idealismus der Betreuer, die 2430 zusätzliche Stunden in die Vorbereitung von Nchtübungen, Zeltlager und Ausflüge investiert hatten. Als besonderen Höhepunkt im vergangenen Jahr nannte er den Kreiswettkampf um die Leistungsspange, den Weilmünster ausrichten durfte.
Neben zahlreichen Ehrungen (siehe Kasten) wurden einige Ehrenbeamte nach den Wahlen in den Ortsteilen offiziell ernannt: Arnd Rosenkranz ist Wehrführer von Essershausen, Klaus Dörflinger ist sein Stellvertreter. Die Laimbacher Wehr wird kommissarisch geleitet von Rainer Schnabel und seinem Stellvertreter Christian Lehwalder. Jan Dienstbach ist kommissarischer stellvertretender Wehrführer in Langenbach. Als kommissarische Jugendfeuerwehrwarte wurden bestellt: Nico Maier und Sven Neitzel (Ernsthausen), Christian Lehwalder und Alexander Ahäuser (Laimbach), Florian Lenk (Langenbach), Franziska Fink und Sven Metzler (Wolfenhausen).
Fortbildung ist mustergültig
Gemeindebrandinspektor Peter Schwarz berichtete, dass die Wehren 2009 zu 17 Brandeinsätzen, 40 Hilfeleistungen unter anderem bei Autounfällen und 39 Fehlalarmen gerufen worden sei. Hinzu kamen 4715 Stunden, die die Einsatzkräfte mit Übungen und Ausbildung verbrachten.
Björn Ruck, Zugführer des Katastrophenschutz-Zuges der Gemeinde, mahnte an, dass wieder mehr Aktive zu den Fortbildungen teilnehmen sollten. Jörg-Peter Scherber betonte die Bedeutung der Atemschutzabteilung, bei der 68 Träger aktiv sind. Besonders lobte Scherber die interne Vorbereitung auf die Fortbildungskurse, damit Teilnehmer von den anstrengenden Übungen nicht überrascht würden.
Der erste Kreisbeigeordnete Helmut Jung (SPD) und Kreisbrandmeister Heribert Wittayer lobten die Einsatzbereitschaft der Wehr gerade in der Fortbildung. "Das funktioniert nur, wenn man eine Truppe hat, die sich gegenseitig unterstützt und motiviert, so Jung. |
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Wehren messen sich im Wettkampf |
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Wehren messen sich im Wettkampf
Wolfenhausen und Laubuseschbach setzen sich in der Großgemeinde durch
Weilmünster-Rohnstadt (hen). Insgesamt 18 Jugendfeuerwehren und Einsatzabteilungen der Großgemeinde Weilmünster haben an Wettkampfübungen in Rohnstadt teilgenommen. Während bei den Jugendfeuerwehren das Team aus Wolfenhausen siegte, hatte bei den Einsatzabteilungen die Mannschaft aus Laubuseschbach die Nase vorn.
Bei idealen Witterungsbedingungen waren mehr als 100 Feuerwehrkameraden nach Rohnstadt gekommen, um sich rund um das Dorfgemeinschaftshaus bei Wettkampfübungen miteinander zu messen. Die neun verschiedenen Übungen, die im Laufe des Wettkampfs zu absolvieren waren, umfassten die ganze Bandbreite der Feuerwehrarbeit, der spielerische Aspekt stand jedoch im Vordergrund. So mussten bei einer Schnelligkeitsübung fünf C-Schläuche aneinandergekuppelt und gerade ausgelegt werden. Beim Schlauchkegeln galt es, aus einer Entfernung von mindestens zehn Metern mit dem Wurf eines C-Schlauch möglichst viele Kegel umzuwerfen.
Teilnehmer müssen Geschicklichkeit und Ausdauer beweisen
Natürlich spielte auch das Element Wasser eine große Rolle, so gab es die Aufgaben "Saugschlauch-Zielspritzen" und "Kübelspritze". Spaß, Schnelligkeit sowie Kommunikation und Teamgeist waren beim "Luftballon platzen" und "Kisten stapeln" gefragt. Geschicklichkeit und Ausdauer hingegen mussten die Teilnehmer beim "Dreiradfahren", "Knoten machen" und "Zaunspiel" unter Beweis stellen.
Eine Mannschaft bestand aus sechs Personen sowie bis zu zwei Ersatzleuten, die um die Punkte kämpften. Gemeindejugendfeuerwehrwart Kai Cimander und sein Stellvertreter Nico Meier werteten im Anschluss die Ergebnisse aus, derweil hatten die Teilnehmer Gelegenheit, sich zu stärken. Mit Spannung erwartet folgte dann die Siegerehrung, zuvor dankte Gemeindebrandinspektor Peter Schwarz den Feuerwehrkameraden aus der Großgemeinde Weinbach, die als Wertungsrichter fungiert hatten, der Feuerwehr Rohnstadt als Ausrichter der Veranstaltung sowie allen teilnehmenden Mannschaften für ihr Engagement.
Bei den Einsatzabteilungen siegte Laubuseschbach, gefolgt von Laimbach auf Platz zwei und Aulenhausen auf Rang drei. Urkunden gab es auch für die Mannschaften aus Rohnstadt, Dietenhausen, Weilmünster, Essershausen und Wolfenhausen.
Bei den Jugendfeuerwehren erhielt Wolfenhausen den Siegerpokal, gefolgt von Dietenhausen I und Dietenhausen II auf den Plätzen zwei und drei. Viel Applaus für ihre gezeigte Leistung erhielten auch die anderen teilnehmenden Jugendmannschaften aus Rohnstadt, Langenbach/Aulenhausen, Ernsthausen, Weilmünster I, II und III sowie aus Laubuseschbach.
Die Nachwuchsarbeit werde in allen Ortsteilen der Großgemeinde mit Nachdruck betrieben, erklärte Gemeindejugendfeuerwehrwart Kai Cimander. So konnte die Zahl der Mitglieder im vergangenen Jahr entgegen dem allgemeinen Trend von 96 auf 104 sogar gesteigert werden. Ein Höhepunkt sei die Abnahme der Leistungsspange auf dem Sportgelände des TuS 03 Weilmünster gewesen, die von den Jugendfeuerwehren aus Weilmünster ausgerichtet worden war. Zwölf Mannschaften der Jugendfeuerwehren aus dem Kreis Limburg-Weilburg und Untertaunus hatten sich der bundesweit einheitlichen Prüfung auf hohem Niveau unterzogen, um die höchste zu vergebende Auszeichnung der Jugendfeuerwehr zu erreichen.
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